Drittklässler zu Gast bei Kapitän Heiko Felix

Zum Jubiläum lädt die KD 200 Schulklassenzu einer kostenlosen Schifffahrt ein. Den Auftaktmachten Mädchen und Jungen der Edith Stein Grundschule in Frechen

Ein toller Ausflug mit
der KD

„Boah ist das groß!“ „Hier sieht es fast aus wie in einem Haus“: Die rund 60 jungen Gäste sind beeindruckt von der MS RheinFantasie. Für jedes Kind gibt es beim Einsteigen in Köln einen roten, blauen oder weißen Luftballon. Die Mädchen und Jungen gehören zur Klasse 3a der Edith Stein Schule Frechen, einer städtischen katholische Grundschule im Stadtteil Buschbell. Ihre Klasse ist eine von 200 Schulklassen, die eine kostenlose Fahrt mit einem KD-­Schiff gewonnen haben.

Schulen konnten sich bewerben

Im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt“ konnten sich Schulen aus Nordrhein­-Westfalen, Rheinland­-Pfalz und Hessen bewerben – also aus allen Bundesländern, in denen die KD-Schiffe unterwegs sind. Zum Zuge beziehungsweise „zum Schiff“ sind die Klassen gekommen, die flott waren und sich ganz rasch beworben haben. Das waren weit mehr als 200 Klassen. „Die Resonanz war grandios. Leider konnten nicht alle berücksichtigt werden. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Jubiläumsgeschenk so viele Schülerinnen und Schüler erreicht haben und etliche in diesem Sommer nach und nach als Gäste an Bord willkommen heißen können“, sagt KD-­Geschäftsführerin Nina Luig zur Begrüßung.

Erkundungstouren übers Schiff

Bevor sich die quirligen Drittklässler aufmachen, um das Schiff zu erkunden, wird sich erst einmal gestärkt. Rasch leeren sich die mit Keksen, Obst, kleinen Tomaten, Gurken­ und Möhrenstückchen gefüllten Proviantboxen. Später steuert die KD Brezeln und Fruchteis für alle bei, aber jetzt gibt es erst einmal kein Halten. Die Kinder schwärmen aus. Nina Luig hatte ihnen zuvor ausdrücklich erlaubt, sich überall umzusehen. Tabu war nur die Küche. Nicht jedoch die Brücke, der Arbeitsbereich des Kapitäns. Kleine Gruppen von jeweils zehn Mädchen und Jungen durften Kapitän Heiko Felix besuchen und miterleben, wie er das über 85 Meter lange und 14 Meter breite Schiff mit leichter Hand durchs Wasser navigiert.

Zu Besuch bei
Kapitän Heiko Felix

Wochen vorher auf den Besuch gefreut

Wenn Heiko Felix das Schiffshorn, auch Typhon oder Signalhorn genannt, ertönen lässt, klatschen die Kinder begeistert in die Hände. Sie wollen wissen, wie der Radar und das Funkgerät funktionieren und wie schnell das Schiff fahren kann. Anna und Noah freuen sich, dass sie kurz durch die Ferngläser schauen dürfen. Als die RheinFantasie in Höhe des Stadtteils Bayenthal wendet, staunt Thomas, wie lange dieses Manöver dauert. „Das ist total spannend“, findet auch Max. Rasch entdecken die Kinder, wie gut man auf dem Schiff Fangen und Verstecken spielen kann. Ganz klar: Alle haben eine Menge Spaß, auch die zehn erwachsenen Begleitpersonen. Entsprechend entspannt und zufrieden ist Klassenlehrer Steffen Suchomel. „Das hat alles wunderbar geklappt. Die Kinder haben sich schon Wochen vorher auf den Ausflug gefreut. Das ist eine ganz tolle Aktion der Köln-­Düsseldorfer.“

Nach dem Verlassen des Schiffes winken die Kinder noch lange vom Ufer aus, einige haben ihre Luftballons mitgenommen. Unbeachtet blieb an diesem Tag nur der Comic „Das Geheimnis meines Erfolges“ aus der Reihe „Lustige Taschenbücher“, den ein Junge vorsichtshalber eingepackt hatte. Das Buch wanderte ungelesen wieder in den Rucksack.

Magischer
Anziehungspunkt:
die Schiffsglocke

„„Boah ist das groß!“ „Hier sieht es fast aus wie in einem Haus“: Die rund 60 jungen Gäste sind beeindruckt von der MS RheinFantasie.“

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