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Loreley weiß immer noch nicht, was es zu bedeuten hat

Das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal erstreckt sich von Koblenz bis Bingen. Im Herzen dieser einzigartigen Landschaft liegt der legendäre Loreley-Felsen. Der Felsen aus dunklem Tonschiefer liegt in der Nähe von St. Goarshausen. Ein idealer Ausgangspunkt für eine Schiffstour zur Loreley ist der Weinort Boppard.

Lohnenswert sind die 2 1/2-stündigen KD-Rund­fahrten zwischen Boppard und St. Goar/St. Goarshausen mit MS RheinKrone. Das 42 Meter lange Schiff verfügt über einen großflächigen, offenen Salon und ein einladendes Freideck mit versetzten Ebenen. Wer mag, kann sich vom KD-Anleger St. Goarshausen dem Loreleyfelsen nähern. Auf der Loreley gibt es einen hübsch gestalteten Park und eine Sommer­rodelbahn. Zudem befindet sich Deutschlands wohl schönste Open-Air-Bühne auf dem Loreley-Felsen. Nur die namensgebende Dame, die sich der Sage nach unablässig ihr langes, goldenes Haar „mit einem goldenen Kamm“ striegelt, trifft man auf dem Felsen nicht an. Die Loreley-Statue steht etwas versteckt am Loreley-Hafen.

„Boppard gehört zu den bedeutenden römischen Siedlungen am Mittelrhein.“

Burgen, wohin das Auge sieht

Wer auf der gegenüberliegenden Seite in St. Goar aussteigt, sollte ein wenig Zeit für einen Spaziergang zur Burg Rheinfels, eine der größten Burg- und Festungsanlagen am Mittel­rhein, einplanen. An Burgen herrscht auf diesem Abschnitt des romantischen Rheins kein Mangel. Über dem Fluss trohnen die Burg Neu-Katzenelnbogen und die Burg Peterseck. Bekannter sind die Gemäuer indes unter ihren volkstümlichen Namen „Burg Katz“ und „Burg Maus“. Sehenswert ist außerdem die Stifts­kirche St. Goar. Die evangelische Gemeindekirche ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut.

Lied von der Loreley neu eingespielt

Die „Loreleystadt“ St. Goarshausen hat übrigens mehr zu bieten als den sagenhaften Felsen. Teil der schmucken Altstadt ist der Stadt-Turm, in dem ein kleines Wein- und Heimatmuseum untergebracht ist. Zwischen Bahnhofstraße und Heinrich-Heine-Straße trifft der Besucher auf die Bronzebüste eines bekannten deutschen Dichters. Es handelt sich – wenig überraschend ob der Ortsangabe – um Heinrich Heine. Der gebürtige Düsseldorfer schrieb im Jahre 1824 das Gedicht „Lied von der Loreley“. Es greift die von Clemens Brentano erfundene Sage von der Nixe Loreley auf. Weltweit bekannt wurde der Text durch die Vertonung von Friedrich Silcher im Jahr 1837. Am präsentesten ist der Anfang des Textes/Liedes mit den Zeilen: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin; ein Märchen aus uralten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.“ Silchers Version ist die populärste, wenngleich im 19. Jahrhundert weit über 40 Liedfassungen erschienen, darunter Werke namhafter Künstler wie Franz Liszt, Clara Schumann oder Paul Lincke. Für die Gäste an Bord von MS RheinKrone ertönt eine Neueinspielung des Silcher-Klassikers.

Ein Mann, ein Stuhl, ein Brunnen

Der beschauliche Ort Boppard gehört zu den bedeutenden römischen Siedlungen am Mittelrhein. An diese Zeit erinnert das frei zugängliche Römerkastell. Die Reste der römischen Anlage umschließen den heutigen Ortskern, sie zählen zu den am besten erhaltenen römischen Festungsmauern in Deutschland. In der einstigen Kurfürstlichen Burg befindet sich das Museum Boppard. Unter anderem gibt es eine umfangreiche Sammlung mit Bugholzmöbeln, die auch die Geschichte des in Boppard geborenen Tischlers Michael Thonet erzählt. Der Handwerker machte sich als Bau- und Möbeltischler selbstständig und schuf besondere Möbelstücke aus gebogenem Holz wie den „Bopparder Schichtholzstuhl“. Aus dem Ein-Mann-Betrieb entwickelte sich ein Weltunternehmen. Thonet-Stühle gelten international als Design-Klassiker. An den großen Sohn der Stadt erinnert auf dem Bopparder Marktplatz der Thonet-Brunnen.

„Thonet Stühle sind weltweit als Designklassiker bekannt.“
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