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Von kleinen Flüssen & großartigen Entdeckungen

Die Loreley und Rüdesheim sind zwei der Sehenswürdigkeiten am Rhein, für die Menschen in Scharen teils um die halbe Welt reisen. Zwischen ihnen liegen gerade einmal rund 30 Flusskilometer, reichlich weitere touristische Hotspots, und ungefähr auf halber Strecke gibt es mit dem Ort Lorch am rechten Rheinufer den idealen Ausgangspunkt für wunderschöne Touren ins Mittelrheintal und den Rheingau.

Susanne Röntgen-Müsel versteht es, Menschen zu begeistern. Die Hoteldirektorin aus Lorch gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn man sie fragt, warum sich das Übernachten in ihrem Hause lohnt: „Wo soll ich anfangen?“, fragt sie lachend. Natürlich sei ihr „Hotel im Schulhaus“ toll, aber noch viel wichtiger ist ihr, dass man in und um Lorch so wunderbar vielfältige Ausflüge machen und Landschaft und Kultur genießen kann. Und dann fängt sie an aufzuzählen und startet gleich mit einem Geheimtipp: dem Wispertal. Die Wisper fließt direkt am Hotel vorbei, mündet in Lorch in den Rhein und ist gerade einmal 30 Kilometer lang. Doch auf seinem kurzen Weg durch die Wälder und Weinberge passiert das Flüsschen eine malerisch-idyllische Landschaft.

Fast unberührt sieht die Natur hier aus, das Wasser der Wisper ist kristallklar und tatsächlich so sauber, dass man hier seit einigen Jahren wieder Lachse antrifft. Eine Spezialität der Gegend ist die Wisperforelle, die hier gezüchtet wird und sogar schon der Queen ausgezeichnet gemundet haben soll. Auch für ein besonderes Naturschauspiel ist die Wisper verantwortlich. Aus dem engen Tal streicht häufig ein sanfter Wind Richtung Rhein und sorgt an so manchem Morgen dafür, dass in Lorch schon strahlender Sonnenschein herrscht, während sich Vater Rhein noch in dichten Morgennebel hüllt.

Fußwege zum Glück

An den Ufern der Wisper und in den umliegenden Wäldern kann man herrlich wandern. Natürlich führt der bekannte Rheinsteig hier vorbei, aber auch der – Geheimtipp Nummer Zwei – Wispertalsteig, und ab Frühsommer 2018 gesellen sich mit dem Angebot „Premium-wandern im Wispertaunus“ gleich 14 attraktive Rundwege dazu, von denen zwei direkt in Lorch starten. Das Schöne: Die meisten Wanderwege hier sind naturbelassen, führen also über Waldboden, verlaufen fernab von Straßen und mitten durch die wunderbare Natur des Wispertaunus.

Wandern ist ohnehin ein großes Thema, wenn man von Lorch aus auf Tour gehen möchte – und für Susanne Röntgen-Müsel ohnehin. Ihr Mann ist zertifizierter Gesundheits-Wander-guide, und auch das gesamte Hotelteam liebt es, zu Fuß unterwegs zu sein. Entsprechend sachkundig sind die Tipps, die jeder Gast auf Wunsch bekommt. Direkt ab dem Hotel kann man loslaufen, und für wirklich jeden gibt es passende Touren. „Man kann hier eine Stunde entspannt spazieren gehen oder auch sechs oder acht Stunden stramm laufen“, so die Hoteldirektorin, die in ihrem Haus bestens auf Wanderer eingestellt ist und zum Beispiel auch Nordic-Walking-Stöcke verleiht.

Wer auf dem Rheinsteig wandern will, hat ab Lorch zwei Möglichkeiten: stromaufwärts geht es über rund 13,5 technisch recht anspruchsvolle, aber hoch attraktive Kilometer bis nach Kaub mit seiner berühmten Burg Pfalzgrafenstein mitten im Rhein. Flussabwärts führt der Fernwanderweg in rund sechseinhalb Stunden über 20 Kilometer, an denen sich die Sehenswürdigkeiten wie Perlen an einer Schnur aufreihen, bis nach Rüdesheim.

Zug, Schiff oder Rad?

Doch nicht nur für passionierte Fußgänger ist Lorch idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren durch das Obere Mittelrheintal und den Rheingau. Auch per Fahrrad, Zug und natürlich mit dem Schiff lässt sich die herrliche Kulturlandschaft mit ihrem einzigartigen Mix aus Weinbergen, Burgen und idyllischen Orten bestens erkunden. Nach ihrem persönlichen Favoriten unter den Tagesausflügen gefragt, kann sich Susanne Röntgen-Müsel dann auch kaum entscheiden. Eine ihrer Empfehlungen lautet, mit dem Zug nach Kaub zu fahren, von dort aus bis St. Goarshausen zu wandern, sich die Loreley anzuschauen und dann entspannt mit einem Schiff der KD nach Lorch zurückzukehren. An Bord kann man sich den weltberühmten Felsen dann noch einmal in aller Ruhe anschauen, entspannt das Uferpanorama und vielleicht schon einmal ein gutes Glas Rieslingwein genießen.

„ Aus dem engen Tal streicht häufig ein sanfter Wind Richtung Rhein ...“

Ein anderer Tourentipp der aktiven Hoteldirektorin: In Lorch mit dem Fahrrad die Fähre besteigen, nach Niederheimbach übersetzen und dann auf der linken Rheinseite mit dem Strom nach St. Goar gegenüber der Loreley oder gar bis Koblenz radeln. Erholung gibt es auch bei dieser Tour auf der Rückfahrt mit dem Schiff. Mehr UNESCO-Welterbe-Erlebnis an einem Tag geht kaum!

Soll’s stromaufwärts gehen, könnte die Tagestour wieder mit einer kurzen Zug- oder auch Schifffahrt beginnen. Beides ist möglich. Ziel: Rüdesheim. Nach einem Abstecher in die berühmte Drosselgasse bringt einen die Seilbahn hoch zum Niederwalddenkmal.

Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht über den Rhein, die Weinberge und den Rheingau. Mehr Spaziergang als Wanderung ist dann der knapp einstündige Marsch durch die Wälder hoch über dem Rhein, der zur Bergstation des Assmannshausener Sessellifts führt. Mit ihm schwebt man knapp über den Baumwipfeln wieder dem Rhein entgegen, und im Örtchen Assmannshausen gibt es selbstverständlich eine Anlegestelle der KD, so dass man die Rückfahrt nach Lorch wieder in Gestalt einer entspannten Schifffahrt angehen und nun all die Schönheiten der Gegend in aller Ruhe genießen kann.

Immer wieder neue Angebote

Mindestens für eine Urlaubswoche versorgt Lorch Wanderfreudige nach Einschätzung von Susanne Röntgen-Müsel problemlos mit immer neuen Touren, Ausflüge in die weitere Umgebung nicht mitgerechnet. Aber weil sie auch ihren zahlreichen Stammgästen immer wieder Neues bieten möchte, ersinnt sie regelmäßig neue Erlebnisse vom Trail-Running-Weekend bis hin zum Stand-up-Paddeling-Kurs auf dem Rhein.

Doch bei aller Umtriebigkeit versteht sie auch die genussvollen Seiten Lorchs in Szene zu setzen. So gehören zum Hotelangebot auch Gourmettouren durch die Weinberge rund um Lorch, und im zum Hotel gehörigen Weingut Altenkirch kommen neben hauseigenen Weinen ausgesuchte lokale Spezialitäten auf den Tisch – natürlich auch die berühmte Wisperforelle, die Susanne Röntgen-Müsel ebenfalls für einen guten Grund hält, bei ihr einzukehren.

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