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Bronzener Kaiser zwischen Rhein und Mosel

Wenn das Deutsche Eck in Sichtweite rückt, steigt an Bord der KD die Schnappschussfrequenz rasant an. Immerhin präsentieren sich rund um die Koblenzer Landzunge reihenweise knipsenswerte Motive. Zwischen Seilbahn, Festung Ehrenbreitstein und Deutschherrenhaus sticht eine Sehenswürdigkeit besonders hervor: das Kaiser-Wilhelm Denkmal. An dem Ort, an dem Rhein und Mosel aufeinandertreffen, wacht Wilhelm I. in rund 37 Metern Höhe erhaben über das Rheintal.

Wilhelm Friedrich Ludwig, wie er mit vollem Namen heißt, hielt sich schon zu Lebzeiten einige Jahre in Koblenz auf: Als preußischer Militärgouverneur der Rheinprovinz lebte er von 1850 bis 1858 in der Zweistromstadt. 1861 wurde er als Nachfolger seines verstorbenen Bruders Friedrich Wilhelm IV. zum preußischen König gekrönt – und zu einem wichtigen Akteur in einer spannenden Epoche der deutschen Geschichte. In seine Amtszeit fielen der Deutsch-Dänische (1864), der Deutsche (1866) und der Deutsch-Französische Krieg (1870/71). Die drei Einigungskriege, die für Preußen allesamt siegreich verliefen, führten dazu, dass das Deutsche Kaiserreich gegründet und Wilhelm 1871 zum Kaiser ernannt wurde.

„An dem Ort, an dem Rhein und Mosel aufeinandertreffen, wacht Wilhelm I. in rund 37 Metern Höhe erhaben über das Rheintal.“

Eine 14 Meter große Bronzestatue

Schon kurz nach seinem Tod im Jahr 1888 fiel die Entscheidung, ein Denkmal für ihn zu bauen. Um dessen Errichtung zu ermöglichen, wurde ein in der Moselmündung gelegener Nothafen zugeschüttet. Auf der dabei geschaffenen Landzunge konnte das Monument dann realisiert und 1897 eingeweiht werden. Entstanden ist ein imposantes Reiterstandbild, das den auf einem Pferd sitzenden Kaiser in Generalsuniform darstellt.

Die 14 Meter große Bronzestatue, die auf einem 23 Meter hohen Mittelbau mit Pfeilerhalle und Säulengang steht, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erst 1993 nahm eine rund 63 Tonnen schwere Rekonstruktion des Denkmals auf dem Sockel Platz. Seither blickt der bronzene Kaiser wieder auf das Treiben am Deutschen Eck, das übrigens nach einer 1216 gegründeten Niederlassung des Deutschen Ordens an der Moselmündung benannt wurde. Rund zwei Millionen Besucher kommen pro Jahr hierher, um einen Schnappschuss zu ergattern und sich von der Aussicht auf das Mittelrheintal verzaubern zu lassen.

DAS DEUTSCHE ECK

  • WIE KOMMT MAN HIN?
    Der KD-Anleger in Koblenz ist nur wenige Gehminuten vom Deutschen Eck entfernt. Nutzen Sie z.B. das Kombiticket der KD und verbinden Sie Schiffstour, Seilbahn mit Festung Ehrenbreitstein und einen Besuch am Deutschen Eck. Lesetipp ab Seite 46 dieser Ausgabe!
     
  • WAS GIBT ES ZU SEHEN?
    Neben dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal wartet ein schöner Ausblick auf Rhein und Mosel.
     
  • WO SOLLTE MAN EINKEHREN?
    In der dem Moselufer zugewandten Altstadt finden Sie ein breites Gastronomieangebot.
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